Elke Horner war bereits als Jugendliche von südamerikanischer Musik und Percussion fasziniert. 1989 reiste sie das erste mal nach Kuba, wo sie mit kubanischen Musikern zusammen die Tänzer des dortigen Nationalballets begleitete. Weitere Aufenthalte in Kuba folgten, während
derer sie u.a. bei "Changuito" Unterricht nahm und sich intensiv mit afrokubanischer Musik und Folklore beschäftigte. 1999 erhielt
sie in Havanna Engangements in der Salsa Band Cuba Okay für Konzerte im renommierten Hotel Inglaterra.
Sowohl als Soloperkussionistin als auch mit ihren Bands wirkte sie 1999 und 2002 bei Filmen der Regisseurin Marina Caba Rall und Rainer Kaufmann
mit, die sie für die ZDF - Reihe "das kleine Fernsehspiel" gedreht wurden.
1999 bis 2004 studierte sie an der Jazzabteilung der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Schlagzeug, Percussion & musikalische Früherziehung, u.a.
bei Uli Moritz und Topo Gioia . Im Dezember 2004 beendete sie als erste diplomierte Jazzperkussionistin in Berlin ihr Studium.
Elke Horner verwendet bei ihren Konzerten ein vielfältiges Percussion Setup: sie spielt Timbales, Djembe, Conga, Bongo, Cajon und das
ganze Spektrum der Smallpercussion. Dabei wechselt sie zwischen der südamerikanischen Tradition und eigenen Rhytmen und Sounds.
Sie spielt in unterschiedlichen Musikprojekten und arbeitet auch mit Tänzern und Schauspielern zusammen. Für ihre eigenen Bands
Burundanga und Cocina Latina schreibt sie Arrangements, in denen sie afrokubanische Rhytmen mit westlichen
Pop- und Funkgrooves vermischt.