wie alles begann

Im Alter von 9 Jahren entdeckte ich in einem Frankreichurlaub meine Liebe zur Musik.

Im Feriencamp wurde das Singen französischer Kinder-/Volkslieder mit Gitarrenbegleitung angeboten. Das begeisterte mich so, dass ich den Gesang mit meinem Kassettenrekorder aufnahm und danach wochenlang immer wieder anhörte.

Bald danach fing ich selbst an, Gitarre zu spielen. Mit 13 Jahren kaufte ich mir eine E-Gitarre und spielte Blues. Beim Joggen im Wald, damals noch eher Langlauf, erfuhr ich, was es heißt, Rhythmus zu spüren. Und das brachte mich auf direktem Weg zur kubanischen Musik. Ich begann auf Bongos und Congas zu trommeln und entdeckte dabei Tito Puente, Mongo Santamaria und Kip Hanrahan.

1989 fuhr ich das erste Mal nach Kuba und hatte das Glück, in Havanna die "Väter" des Buena Vista Social Club kennenzulernen. Im Teatro Garcia Lorca begleiteten sie mit traditionellen kubanischen Rhythmen die Proben des kubanischen Nationalballetts. Einen ganzen Monat lang durfte ich täglich bei den Proben dabei sein und mitspielen. Ich besuchte unzählige Konzerte, so etwa das Jazzfestival mit Gonzalo Rubalcaba. Auf der "Plaza de la Revolucion" erlebte ich Silvio Rodriguez, im "Teatro Carlo Marx" den Trompeter Arturo Sandoval und natürlich auch Los Van Van.

Ich fuhr in den 90er Jahren noch mehrere Male nach Cuba, nahm dort Unterricht und spielte mit Bands. In Berlin gründete ich die Salsa Band Orquesta Burundanga und studierte Schlagzeug & Percussion an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Hanns Eisler, heute Jazzinstitut Berlin. In der Zeit meines Studiums fing ich an, mich von der kubanischen Tradition zu lösen. Ich entdeckte die frei improvisierte Musik, spielte in verschiedensten Formationen (vom Duo bis zur Bigband) und begann, ein breit gefächertes Percussion- Set Up zu entwickeln - je nach Musik bestehend aus Congas, Timbales, Bongos, Cajon, (Fuß) -Glocken, Becken und Smallpercussion, manchmal auch ergänzt durch Sampler.

Derzeit beschäftige ich mich viel mit der Interpretation von Kinderliedern auf Glockenspiel und Xylophon, indem ich gleichzeitig Melodien und Akkordbegleitung in unterschiedlichen Taktarten spiele, denen aber ein gleicher Beat zugrunde liegt.

kurzprofil

Musikerin

seit 1987 Konzerte als Perkussionistin und Schlagzeugerin in verschiedenen Bands/Projekten

Percussion für TV – und Kinofilme

Zusammenarbeit u.a. mit Marina Caba Rall (Sternschnuppe, ZDF kleines Fernsehspiel 2000), Rainer Kaufmann (und die Braut wusste von nichts, UFA Fernsehproduktion 2002) Constanze Knoche (Theresas Zimmer, 2006), Julian Boyd (ein Fall für Zwei, 2006), Christine Aufderhaar 2012
(Ein starkes Team - Prager Frühling)

Percussion für Theater, Lesungen und Tanz

Hebbel am Ufer
Dock 11
Schauspielhaus Dresden
Theater Brandenburg

Konzeption, Organisation, Management/Probenleitung und Musikcoaching, u.a. für

Eröffnung Potsdamer Platz – Events zwischen den Baustellen, 1997
Esprit Store Opening im Europa Center 2000
Telecom Vorstandsversammlung 2000 Berlin und 2001 Frankfurt/Main
SPD Sommerfest Berlin 2003
Ausstellungseröffnung Naturkundemuseum Berlin 2003
City Quartier Neues Kranzler Eck Kurfürstendamm 2002
Internationale Funkausstellung Berlin, ICC 2003
Wasserfest der Berliner Wasserbetriebe 2002/2003/2008
Lange Nacht der Museen bei VW Unter den Linden 2004
IdeenExpo Hannover 2007
Siemenstechnopark Sommerfest 2008
Klangstraße des Musikschulkongress im ICC Berlin 2009
Boulevard der Stars am Potsdamer Platz 2010, 2011, 2012

Musikpädagogin (aktuell)

Dozentin für Schlagzeug & Percussion an der Musikschule Reinickendorf und Leitung von Percussionensembles an der Trommelschule Groove

Workshopkonzeption, -organisation und -durchführung mit Schulklassen
Teambuilding für Führungskräfte

Dozentin für Bodypercussion bei Seneca Intensiv , regelmäßige Workshops für Tanzpädagogen

Schlagzeugcoach für Bandworkshops an der Frauenbildungsstätte Franzenhof

ausbildung

70er Jahre

Blockflötenunterricht und klassische Gitarre an der Musikschule Offenbach

80er Jahre

E – Gitarrenunterricht bei Uli Kratz
Percussionworkshop bei Dom Um Romao
1. Kubareise 1989, traditionelle kubanische Rhythmen bei unterschiedlichen Lehrern
Unterricht in Berlin bei Otti Köhler und Andreas Weiser

90er Jahre

Workshops bei Glen Velez, Luis Conte, John Santos, Dudu Tucci, Mamady Keita
Unterricht bei Changuito, Daniel Topo Gioia, Uli Moritz
Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler
Weitere Studienaufenthalte in Kuba 1991, 1994, 1998, 1999

ab 2000

Unterricht/Workshops bei Holger Nell und Nik Baertsch
Zusatzstudium Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler
Stimmbildung bei Karin Marsollek

refrenzen

Konzerte (Auswahl)

Apostel – Pauluskirche
Bauhaus Dresden
Bb Flat
Botanischer Garten
Englischer Garten
Fabrik Potsdam
Frannz Club
Gedächtniskirche
Gethsemanekirche
Haus der Sinne
Haus der Kulturen der Welt
Havanna Berlin
Hebbeltheater
Heilig Kreuz Kirche
Ideenexpo Hannover
Internationales Akkordeonfestival Schweiz/Zug
Jazzfest Off Montreux
Kalkscheune
Karneval der Kulturen
Kino Kosmos

Madonna
Moritzbastei Leipzig
Museumsnacht Automobilforum
Naturkundemuseeum
Nocti Vagus
Oxident
Pfefferberg
Quasimodo
Roter Salon Volksbühne
Schauspielhaus Dresden
Schlot
Schokoladen Mitte
Tempodrom
Theaterschiff Potsdam
Theater Brandenburg
Theaterkapelle
Wabe
Werkstatt der Kulturen
WMF Club

Percussion- & Schlagzeugunterricht

Gruppenunterricht:

Wir : - spielen kubanische, brasilianische und afrikanische Rhythmen auf Congas, Djembes, Glocken, Basstrommeln
- machen Bodypercussion und bauen uns Eselsbrücken für komplizierte Rhythmen.
- üben die Spieltechniken der unterschiedlichen Instrumente, erkunden Klänge und improvisieren.
- arbeiten leichte Arrangements aus und spielen unterschiedliche Stimmen zusammen.

Einzelunterricht:

- für Interessierte an afrokubanischen Rhythmen, Popmusik, Jazz /"Weltmusik"
- alle Niveaus (auch Vorbereitung für Aufnahmeprüfungen für Musikhochschulen)

Schwerpunkte im Einzelunterricht:
- ein Percussionsetup aus Instrumenten wie Congas, Bongos, Cajon, Glocken zusammenzustellen und als Ganzes zu spielen
- erlernen bzw. verfeinern der Congatechnik
- systematisch zu Musik und Bandaufnahmen zu üben und zu improvisieren
- Unabhängigkeitsübungen für beide Hände, oder Hände und Füße

Workshops

Im Rahmen von Projekttagen für Schulklassen biete ich ein- oder mehrtägige Workshops an.

Rhythmus ist Spaß und Zusammenspiel und gleichzeitig Selbstwahrnehmung. Um Rhythmen mit dem Körper zu spüren, zu begreifen und das musikalische Zusammenspiel zu verbessern, beziehe ich Bodypercussion in meinen Unterricht mit ein. Wir klatschen, stampfen, schnipsen und sprechen Rhythmen und übertragen sie danach auf unterschiedliche Trommeln. Wir üben die Spieltechniken der unterschiedlichen Instrumente, erkunden Klänge und arbeiten an einem Workshopvormittag leichte Arrangements aus.

In den Workshops spielen wir je nach Thema auf Congas, Djembes, afrikanischen Basstrommeln, brasilianischen Surdos und Smallpercussioninstrumenten. Die Instrumente können in der Trommelschule Groove für eine ganze Schulklasse geliehen werden.

Schulreferenzen (Auswahl)
Hannah Höch Grundschule, Reinhardswald Grundschule, Albert Einstein Gymnasium, Jüdische Traditionsschule Or Avner, Schultz - Hencke Heim Berlin Tempelhof, Paul Schmidt Sekundarschule

kontakt

Elke Horner
Bergmannstraße 18
10961 Berlin

Tel. 030 6940808
Mobil 0176 24431795

contact@elkehorner.de
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Impressum

Angaben gemäß § 5 Telemediengesetz

Elke Horner
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10961 Berlin

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Foto Über Mich, Referenzen, Unterricht & Workshops: C. Kuke

Layout und technische Umsetzung: Rebecca Weidekamp



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Die Londoner Songwriterin Helen Terrett lernte ich letztes Jahr beim Open MicLJFox in Madame Claude kennen; fasziniert voneinander, spielen wir seitdem zusammen. Helen Terrett schreibt für ihre Songs Texte, die autobiographisch geprägt sind und sich verspielt zwischen Träumen, Märchen, Metaphoren und Alltag bewegen.


Das Arrangement von Dos Gardenias schrieb der Pianist Oliver Lepinat für die ZDF Produktion "und die Braut wusste von nichts", Regie: Rainer Kaufmann. Mit meiner damaligen Salsaband Elkes Cocina Latina nahmen wir das Stück und noch andere Lieder auf und spielten als Band in den Tanz- und Barszenen des Films mit.


Die Komposition "schlafe schön" spiele ich "zweihändig" ein. Die rechte Hand spielt im 12/8 Takt die Melodie des Kinderliedes "schlaf Kindlein schlaf". Die linke Hand spielt unterschiedliche Ostinati im 7/8 takt. Im Solo wechselt die linke Hand manchmal kurzzeitg in den 12/8 takt und trifft sich dann mit der Melodie der rechten Hand. Auf die Idee brachte mich mein damals 4 jähriger Sohn, der sich das Schlaflied zum Einschlafen wünschte. Das war in der Zeit, als ich mich einige Monate mit dem Thema "Drei gegen Sieben" befasste.

Die Caxixi wurden auf einer separaten Spur eingespielt und wechseln zwischen 4/4 Takt und 12/8 Takt. Ich habe sie zusätzlich eingespielt, um die Melodie des Liedes besser erkennbar zu machen und der Komposition einen klaren Achtelbeat zu geben.